ROLLEN – „Das kunstseidene Mädchen“



"...Naiv kindlich, verführerisch lasziv und melancholisch, dabei stets sensibel führt Kupferschmid die in filmisch anmutender Montagetechnik erzählten Lebenssequenzen der scheiternden Doris vor Augen und zieht ihre Zuschauer in ihren Gefühlsstrudel. ..."

(Westfälische Nachrichten)


- "...Forsch und mit ausdrucksstarkem Mienenspiel nähert sich Cornelia Kupferschmid von den Städtischen Bühnen dem Charakter der naiven Doris, die "ein Glanz werden will". ...Souverän spielt sie mit den dankbaren grammatikalischen Verwirrungen und den farbenfroh-übertriebenen Bildern

der Doris. ...Starken Eindruck hinterlässt Kupferschmid vor allem dann, wenn sie die Verzweiflung des Mädchens über die gesellschaftlichen Missstände in der Hauptstadt spielt. Die Schauspielerin verkörpert den inneren Schmerz, die Müdigkeit über die Ausbeutung der armen Frauen, die Keun

in diesem klassischen Stück der "neuen Sachlichkeit" schildert. Der rasche Stimmungswechsel von begeisterter Erzählung und wütendem Aufbäumen gegen Konventionen gelingt Kupferschmid überzeugend. ..."

(Münstersche Zeitung)